Das Bestreben der Feuerwehrmänner lag nach all dem Erreichten nun darin, bessere Gerätschaften zu erhalten. Die Feuerwehr, damals noch ein Verein, wurde zum Teil von den Mitgliedern selbst, aber auch durch zahlreiche Gönner finanziert. Dies war allerdings zuwenig.
Da öffentliches Geld fast nicht vorhanden war, versuchte man durch verschiedene Lustbarkeiten wie Eisstockschießen, Theaterspiel, Kegelscheiben, Frühschoppen oder dem Feuerwehrball, Geld für etwaige Anschaffungen aufzubringen, welche der Bevölkerung im Sinne einer größeren Sicherheit zugute kamen.
Oftmals, so schien es, stand die Menge diverser Feuerwehrveranstaltungen weit vor der Anzahl durchgeführter Übungen und Einsätze, was auch kritische Stimmen hervorrief.
„Die Zusammenkünfte sollen nicht in Kneipereien und Trinkgelage ausarten, wie den überhaupt der Feuerwehrmann sich immer der Nüchternheit befleißen soll. Trotz all dem herrsche in den Feuerwehren im übermäßigen Falle Corpsgeist und Disziplin", heißt es in der Feuerwehrzeitung.
Hinweis
Dieser Bericht erschien in der Festschrift "100 Jahre FF Pfarrkirchen" (1994). Ing. Robert Hiesmayr jun. hat diese Berichte in aus den Archiven hervorgesucht und mit Erzählungen der Kameraden Franz Waglhuber sen (+2004) und Johann Mayrbäurl (+2002) ergänzt. Vielen Dank dafür!